INSTALLATIONSDIAGRAMM FÜR EINEN TRADITIONELLEN KAMIN

Der Kamineinsatz muss stets auf einer nicht brennbaren, ausreichend tragfähigen Oberfläche aufgestellt werden.

Gemäß den Normen muss jeder Quadratmeter Deckenfläche in einem Einfamilienhaus eine Last von 150 kg tragen.

Die Masse des Kamins muss durch die vom Kamin bedeckte Fläche plus 0,6 m in jeder Richtung geteilt werden.

Bei einer Installationsfläche des Kamins von 0,5 x 0,7 m beträgt die beanspruchte Deckenfläche somit (0,6 + 0,5 + 0,6) x (0,6 + 0,7 + 0,6) = 3,23 m². Daher darf ein Kamin mit einer Installationsfläche von 0,35 m² maximal 484 kg wiegen (150 kg/m² x 3,23 m²).

Diese Kamineinsätze können ohne Verstärkung der Decke installiert werden.

Wenn wir uns jedoch über die Deckenkonstruktion, an der der Kamin installiert werden soll, unsicher sind oder wenn das Kaminzubehör und seine Verkleidung das Gewicht erheblich erhöhen, beispielsweise durch die Verkleidung der Kaminkonstruktion mit einem schweren Material (Stein, Granit usw.), ist es unbedingt erforderlich, einen Bauunternehmer zu kontaktieren, um die Decke zu verstärken oder eine spezielle Konstruktion zu erstellen, die das Gewicht auf eine größere Fläche verteilt.

Der Kamineinsatz muss auf einem stabilen Sockel aus feuerfestem Material montiert werden.

Stellen Sie den Kamin nicht direkt auf den Boden!

Bitte beachten Sie, dass keine Gegenstände aus brennbaren Materialien (z. B. Möbel, Vorhänge usw.) im Umkreis von 1 m um den Kamin aufgestellt werden dürfen.

Wir übernehmen keine Haftung für Installationen, die nicht den Normen entsprechen oder die Empfehlungen in dieser Beschreibung nicht befolgen, oder für Installationen, bei denen ungeeignete Zusatzmaterialien verwendet wurden. Der Kamineinsatz wird durch den Bau einer gemauerten Konstruktion installiert. Der Kamin muss von einem Fachmann installiert werden.

Die Verwendung des Einsatzes ohne Gehäuse kann die Gusseisenelemente beschädigen.

EMPFEHLUNGEN ZU UNTERBAU UND INSTALLATION

  • Die vorgefertigten Elemente müssen mit Modellbaukleber und Sisal miteinander verbunden werden.
  • Die Seitenpfeiler, der Balken und die Kaminhaube müssen mit der Wand verbunden werden, auf der der Kamin steht.
  • Das Gehäuse muss aus nicht brennbaren Materialien bestehen.
  • Ist der Balken aus Holz, muss er mit einem Betonring und Mineralwolle-Dämmung mit Aluminiumfolie geschützt werden. Zwischen dem Kamin und den den Balken schützenden Elementen muss ein Abstand eingehalten werden. Steinbalken müssen mit Zugankern, die am Balken und an der Wand befestigt werden, gesichert werden.
  • Für die Konstruktion der Dunstabzugshaube empfehlen wir die Verwendung hitzebeständiger, mit Glasfaser verstärkter Platten mit einer Dicke von mindestens 20 mm.
  • Es wird empfohlen, die Innenseite der Abzugshaube mit Mineralwolle auszukleiden, wobei die Aluminiumauskleidung zur Innenseite des Kamins zeigen sollte.
  • In einem Abstand von mindestens 30 cm von der Decke lenkt ein sogenannter horizontaler Deflektor die vom Ofen abgegebene Hitze auf die unter dem Deflektor befindlichen Grillroste.
  • Lüftungsgitter müssen eine Oberfläche von mindestens 400 cm² aufweisen und mindestens 30 cm von der Decke entfernt sein. Die Lüftungsöffnungen müssen so konstruiert sein, dass sie nicht verstopft werden können.
  • Die Verkleidung muss so konstruiert sein, dass sowohl der Kamin als auch die Verbindung (das Rohr, das den Kamin mit dem Rauchabzug verbindet) gereinigt werden können.
  • Denken Sie daran, dass der Winkel des Verbinders sauber sein muss.
  • Um den Wärmeaustausch aufrechtzuerhalten, muss Raumluft im unteren Bereich des Gehäuses zugeführt werden, beispielsweise durch eine Holznische am Sockel des Kamins oder durch die Installation von Lüftungsgittern an den unteren Teilen der Seitensäulen.
  • Es ist zwingend erforderlich, einen Luftaustausch im Kamingehäuse sicherzustellen.
  • Das Gehäuse sollte so groß wie möglich sein, damit sich in der Haube nicht zu viel Wärme staut.

Luftzufuhr von außen

Ist die Luftzufuhr zur Wohnung unzureichend, beispielsweise in Wohnungen mit mechanischer Lüftung, muss dem Kamin zusätzliche Frischluft von außen oder, falls dieser im Winter nicht beheizt wird, aus dem Keller zugeführt werden.

Der Zuluftquerschnitt muss mindestens ein Viertel der Rauchrohrfläche ausmachen.

Der Anschluss an das Rauchrohr muss mit einem Rohr mit einem Durchmesser von 180 mm oder 200 mm erfolgen, abhängig vom Einsatztyp.

Das Rohr am Einsatz muss mit einer speziellen hitzebeständigen Dichtungsmasse oder einem hochtemperaturbeständigen Modellbaukleber abgedichtet werden.

Das Anschlussgefälle darf 45° nicht überschreiten, um Rußablagerungen im Rohr zu vermeiden, und muss so beschaffen sein, dass die Reinigung des Schornsteins möglich ist.

Aufgrund der sehr hohen Heizleistung, die das Keramikglas durchdringt, empfiehlt es sich, Gegenstände, die durch die Hitze beschädigt werden könnten, wie Möbel, Wandverkleidungen, Gemälde usw., zu entfernen.

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